Endlich mal richtig Winter und endlich mal richtig Schnee! Nachdem wir vor Weihnachten schon mal Abends auf einem kleinen Spielplatzhügel geübt haben gings zusammen mit Lars am letzten Wochenende in den Kurpark auf der Suche nach einem geeigneten Rodelberg.
Natürlich wurden gleich die Vorteile der beiden “Systeme” diskutiert. Lars fährt einen lenkbaren Bob-Schlitten mit breiten Kunststoffkuven – ideal für Tiefschnee, aber auf harter Piste nicht so schnell. Tim startet auf einem klassischen Holzschlitten mit Stahlkuven – ohne Lenkung, ohne Bremse… auf Tiefschnee ungeeignet aber unsschlagbar auf präparierten Bahnen!
Nach ersten Probefahrten (bei denen Tim einen Abspannpfosten von einem Baum abgefahren hat) wurde mit der Sitztechnik etwas experimentiert. Eindeutig macht es auf-dem-Bauch-liegend am meisten Spass! Auf der harten Piste hatte dann auch der Holzschlitten mit seinen Stahlkufen die Nase meist vorne – lediglich wenn es ums “Ausweichen” geht, war dann der Bob deutlich im Vorteil und bei Tims Abfahrten doch oft der Faktor “Zufall” im Spiel.
Danach wurden die Sitzpositionen für die 2-er Rennen ausgetestet. Auf dem kleinen Schlitten hat sich eindeutig die Papa-unten-Tim-oben-Variante durchgesetzt – auch schon auf Grund des hohen Spassfaktors für denjenigen der oben sitzen darf. Beim Lenkbob war durch die klassische Bobform und Sitzbank die Position von Lenker und Anschieber klar vorgegeben. Hier waren die Rennen viel knapper und die Sieger meist nur über ein Fotofinish zu ermitteln.
Selbstvertständlich mussten dann auch die Sportgeräte getauscht und einige Testfahrten absolviert werden :)
Zwischendurch gab es unzählige Schnee-Engel, eine Schneeballschlacht musste auch sein und man spielte heimlich auf den zugefrohrenen Park-Teich. Anschliessend ging es – müde und erschöpft – durch den herrlich verschneiten Kurpark nach Hause….
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